Archive for August, 2008

Und ab nach Hause

Sonntag, August 17th, 2008

Ja, den Fischmarkt wollte ich besuchen. Dummerweise gab es in meinem Hotelzimmer eine Kleinigkeit namens Buch, die mich doch etwas länger wachhielt als geplant. Um es kurz zu machen: Ich verschlief, und so stand eine Planänderung an (bin ich ja gewohnt, wie jeder, der mich kennt, verstehen wird…). Ich frühstückte also und verließ nach dem auschecken das Hotel, um meine Taschen zum Bahnhof zu bringen. Anschließend (und das gehörte wiederum zum Originalplan) besuchte ich den Gottesdienst in der Hauptkirche St. Petri.
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Der dritte Tag in Hamburg

Samstag, August 16th, 2008

Nachdem ich (mal wieder) gründlich ausgeschlafen und noch etwas gelesen hatte, machte ich mich auf, um die Einkäufe für meinen Vater zu erledigen. Der will sich nämlich eine Nautik-Memorabilia-Ecke einrichten (mal sehen, was meine Mutter dazu sagt) und wollte noch einige Sachen aus einem Geschäft aus Hamburg. Dummerweise musste ich feststellen, dass die Sache doch einen Haken hat…das Geschäft hat Samstag nicht geöffnet. Tja, war wohl nix :(.
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Ein weiterer Tag in Hamburg

Freitag, August 15th, 2008

Nach einem ausführlichen Frühstück setzte ich meine Besichtigungstour fort. Mein erstes Ziel war die St. Petri-Hauptkirche (die in der Innenstadt, nicht die im gleichnamigen Stadtteil, es gibt nämlich zwei). Das markanteste an dieser Kirche ist ihr hoher Turm, und nachdem ich die 544 Stufen emporgestiegen war, war mir diese Höhe sehr bewusst. Neben hohen Temperaturen, da man da oben nicht lüften kann, hat man aber auch eine wunderbare Aussicht, die leider von dem ebensogut erkennbaren Regenschauer im doppelten Sinn etwas getrübt wurde.
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Willkommen in Hamburg

Donnerstag, August 14th, 2008

Drei Tage mit wenig Schlaf hatten doch ihren Tribut gefordert, und so schlief ich mich erstmal gründlich aus. Unbequem waren die Kojen an Bord ja nicht, aber doch etwas eng. Es war schon nach Mittag als ich mich aus dem Bett erhob. Naja, immerhin ist es ja mein Urlaub! Sollte man nicht vergessen… Dann breitete ich alle meine Sachen erstmal zum trocknen aus. Sie waren zwar nicht nass, aber och die meisten ein wenig feucht. Dann rief ich meine Eltern an, um ihne zu sagen, dass ich doch noch nicht abgesoffen war, und erkundete mal ein wenig die Stadt.

Mein Hotel, das „Hotel-Garni an der Esplanade“ liegt an den Collonaden, also direkt in der Innenstadt und fast an der Binnenalster. Somit konnte ich meistens auf den ÖPNV verzichten (ich laufe bei Stadtbesichtigungen sowieso eine Menge…ich brauche unbedingt bequemere Schuhe, bei denen die Schnürsenkel nicht dauernde aufgehen) und die Stadt zu Fuß erkunden. Zum kombinierten Frühstück, Mittag- und Abendessen ging es in die „Schifferbörse“ am Hauptbahnhof. Ein gemütliches, maritim eingerichtetes Restaurant, das mir meine Eltern empfohlen hatten und das wirklich gut ist. Danach (und nach einem „kurzen“ Abstecher in den Buchladen im Bahnhof) schlenderte ich noch ein wenig an der Alster entlang. Ich gönnte mir ein Eis bei der Eisbude „Warnecke“ direkt an der Binnenalster und ging dann zurück ins Hotel, um noch die letzten Schlafdefizite aufzuholen.

Die große Überfahrt

Mittwoch, August 13th, 2008

Mitten auf der Ostsee ist der WLAN-Empfang doch eher schlecht, daher gibt es die vier Tage Ostsee-Törn in einem großen Eintrag.
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Abschied aus Göteborg

Samstag, August 9th, 2008

Ja, jetzt muss ich Göteborg auch schon wieder verlassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück habe ich meine Tasche gepackt, ausgecheckt und schreibe jetzt nur nosch schnell diesen Eintrag bevor ich mich auf zum Busbahnhof mache. Von dort aus geht es direkt nach Marstrand, und von dort aus morgen gen Felsnburg.

Das Wetter ist leider wieder schlechter geworden, über Nacht hat es gewittert und heute morgen gab es noch einmal einen kräftigen Regenguss. Aber inzwischen lugt die Sonne schon wieder hervor. Mal sehen ob man ihr trauen kann… Immerhin weht ein kräftiger Wind, das hilft beim Segeln doch ein wenig.

Von mir gibt es die nächsten paar Tage voraussichtlich erstmal nichts mehr, auf der Ostsee ist der W-LAN-Empfang leider so schlecht ;). Aber am Donnerstag wollen wir in Flensburg sein, von dort geht es direkt weiter nach Hamburg, und dort sollte es dann auch wieder Neuigkeiten von mir geben. Bis dann…

Göteborg

Freitag, August 8th, 2008

Nachdem ich heute morgen das umfangreiche Frühstücksbuffet im Hotel gründlich ausgenutzt hatte, machte ich mich auf den Weg zum Universeum. Das ist eine Art naturkundliches Museum mit drei Bereichen: Schwedische Wildnis, der Ozean und der Regenwald. Jeweils mit vielen Tieren und Pflanzen. Eine sehr interessante Sache, leider mit etwa 16 Euro relativ teuer. Außerdem war es sehr groß, so dass der Besuch mehrere Stunden in Anspruch nahm.

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es dann weiter zum „Skansen Kronan“, zur Kronenfestung, einer alten Festung die jetzt als Militämuseum dient. Dummerweise hat das Museum nur Freitags und Samstags von 12 bis 14 Uhr geöffnet – es war zwar Freitag, aber bereits zu spät. Von dem Hügel, auf dem der Turm steht, hat man aber eine tolle Aussicht über Kopenhagen, die ich dann auch noch ein wenig genoss bevor ich weiter schritt.
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Erster Eindruck von Göteborg

Donnerstag, August 7th, 2008

Ja, der Zug hat mich tatsächlich und dazu noch pünktlich auf die Minute nach Göteborg gebracht. Während ich in Stockholm mit Regen losgefahren war, begrüßte mich hier die Sonne und geschätzte 20°C, vielleicht auch etwas weniger. Nach kurzer Orientierungslosigkeit fand ich die Straßenbahnhaltestelle und stieß auch schon auf das nächste Problem: Ich wusste zwar, wo sich das Hotel befand, aber leider war der Straßenbahnplan alles andere als geographisch korrekt und somit war die Orientierung etwas erschwert. Ich versuchte also auf gut Glück die Haltestelle, die am nähesten zu sein schien, und musste tatsächlich nur ca. 500m bis zu meinem Hotel laufen. Da ich meine Tasche inzwischen als Rucksag trug und selbigen vorne, ging das auch ohne größere Probleme.
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Auf nach Göteborg

Donnerstag, August 7th, 2008

Heute morgen habe ich es zum Glück pünktlich aus dem Bett geschafft und mein letztes Stockholmer Frühstück eingenommen. Dann habe ich meine Tasche wieder aus dem Hotel rausgeschleift, bin nochmal zurück um meine Jacke zu holen (ups), und habe das Ganze zum Bahnhof geschafft. Dort musste ich erstmal Gleis 10 finden, von dem mein Zug abfahren sollte. Das war einfacher gesagt als getan: war auf dem ersten Schild noch Gleis 10-23 ausgewiesen, so stand auf den nächten nur noch Gleis 11-23. Dazwischen befand sich allerdings kein Schild zu Gleis 10, sondern nur hinauf in die Bahnhofshalle. Da ich keine Alternative sah ging ich dort erst mal hin und, man kann es kaum glauben, dort befand sich auch Gleis 10 *freu*.

Noch hatte ich ein wenig Zeit, also packte ich erstmal meinen Laptop aus und schrieb den Bericht für gestern. Mein Timing war mal wieder perfekt, dann kaum war ich fertig, kam auch schon der Zug. Ich hatte einen Platz im Großraumwagen in der „Quiet zone“ gebucht, und genau dort konnte ich dann auch Platz nehmen. Der Zug, ein so genannter X2000, ist das schwedische Gegenstück zum ICE, sollte mich also schnell zu meinem Ziel bringen. Das Einzige, was mich ein wenig beunruhigt, ist, dass bisher ungefähr fünfmmal Malmö angesagt wurde, aber kein einziges mal Göteborg. Leider spricht die Ansagerin nur schwedisch, ich habe also keine Ahnung, um was es ging… Naja, mal sehen wo ich lande.

Ein ganzer Tag in Stockholms Straßen

Mittwoch, August 6th, 2008

Mein zweiter Tag in Stockholm, der einzige volle Tag, begann mit der unangenehmen Feststellung, dass ich mich beim Stellen meines Weckers ziemlich vertan hatte und viel zu spät aufgewacht war. Also nahm ich ein kurzes Früstück zu mir und machte mich auf den Weg. Immerhin hatte sich das Wetter gebessert, und die Sonne erwärmte die schwedische Luft auf immerhin 18°C. Trotz des frischen Windes war es also ganz angenehm.
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