Lesardrieux – Roscoff

Unser erster Segeltag rein in französischen Gewässern beschert uns wieder gutes Wetter. Zwar bläst der Wind, wie nicht anders zu erwarten, genau von vorne, aber immerhin nicht so viel und die Welle ist erträglich.

Noch vor dem Früstück brechen wir auf, um das ablaufende Wasser mitzunehmen. Gerhard vergisst mich fast am Steg, aber endlich schaffen wir es doch und sind unterwegs. Während wir die Flussmündung herunter motoren gibt es dann Frühstück, bevor wir dann Segel setzen und nach Westen abbiegen.

In den Engen zwischen den vorgelagerten Felsen und der Küste müssen wir einige Kreuzschläge machen, doch auf dem Endspurt nach Roscoff dreht der Wind ein wenig zu unseren Gunsten. Schließlich machen wir schon am Nachmittag in Roscoff fest. Genauer gesagt im Port de Bloscon, einer erst dieses Jahr neu eröffneten Marina.

Abends trifft dann die neue Crew ein, Martin und Robert kommen mit dem Mietwagen an. Gemeinsam gehen wir in den Ort zu Abendessen, wo gerade das Fête de Oignon, das Zwiebelfest, stattfindet. Entsprechend voll sind die Restaurants, nur in einem asiatischen Lokal finden wir noch einen Tisch, der groß genug für uns ist.

Am nächsten Morgen brechen Iwan, Irina und Dirk bereits früh nach Hause auf. Der Rest von uns schläft erstmal aus, wir wollen erst am nächsten Tag los. Entsprechend verbringen wir den Tag im Hafen und gehen abends nochmal im Ort essen.

Die Wettervorhersage lässt uns zweifeln, ob die Entscheidung, erst am nächsten Tag loszufahren, wohl die richtige war. Ein weiteres Tiefdruckgebiet zieht heran, doch bis Nachmittags sollen es zunächst noch moderate Bedingungen sein. Wir entscheiden also, früh aufzubrechen.

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