Archive for the ‘Biskaya’ Category

Roscoff – L’Aber Wrac’h

Mittwoch, August 27th, 2014

Nach einem schmellen Früstück brechen wir also früh auf, um Rasmus noch ein Schnippchen zu schlagen und dem schlechten Wetter zuvor zu kommen. Zunächst scheint das auch zu gelingen, Wind mit 3-4 Beaufort und flaches Wasser versprechen einen guten Segeltag. Dank mitschiebender Tide laufen wir mit 8-9 Knoten in Richtung unsers Ziels.
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Lesardrieux – Roscoff

Sonntag, August 24th, 2014

Unser erster Segeltag rein in französischen Gewässern beschert uns wieder gutes Wetter. Zwar bläst der Wind, wie nicht anders zu erwarten, genau von vorne, aber immerhin nicht so viel und die Welle ist erträglich.
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Guernsey – Lesardrieux

Freitag, August 22nd, 2014

Es scheint nichts unzuverlässigeres zu geben als den Wetterbericht im Ärmelkanal. Wieder einmal hat der gestern noch günstig vorhergesagte Wind gegenan gedreht. Aber wir wären keine Container-Segler, wenn uns das schrecken würde. Also laufen wir nach unserem Bordfrühstück aus St. Peter Port aus uns sagen Guernsey auf Wiedersehen (zumindest ich werde hier wieder vobeischauen).
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Hafentag Guernsey

Donnerstag, August 21st, 2014

Der neue Morgen bringt den neuen Wetterbericht, und der bring nicht (mehr) unerwartete Nachrichten: Der Wind würde auf unserem geplanten Schlag nach Roscoff gensu gegen uns blasen. Wir gehen erstmal frühstücken. Dort reift ein neuer Plan, der unsere Abreise auf den nächsten Morgen verlegt. Wir nutzen den gewonnenen Tag, um uns Guernsey anzusehen.
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Alderney – Guernsey

Mittwoch, August 20th, 2014

Am Morgen finden wir das erste größere Problem: Ohne Landstrom funktioniert der Wasserkocher nicht. Der Gaskocher ist natürlich die Lösung, und schon kurze Zeit später dampft herrlicher Kaffee (oder Tee) in den Bechern. Eine kurze Überfahrt (£1,50 Tagestarif pro Person) zum Zähneputzen, dann zurück zum Boot (£1,50 pro Person) und wir legen ab.

Das Wetter verspricht (und hält) einen wunderbaren Segeltag. Die zuerst gezogene G3 wird schnell gegen die G1 getauscht, und unterstützt vom Strom geht es mit 8 Knoten auf Halbwindkurs gen Guernsey. Segeln kann so schön sein, wenn es nicht immer gegenan geht…

Wir lassen uns von der Tide zunächst westlich an Guernsey vorbeiziehen. Pünktlich zu Niedrigwasser sind wir am Pleinmont Point an der Südwestecke von Guernsey und lassen uns anschließend auf der anderen Seite nach Norden treiben. Und dann kommt endlich der Moment, auf den wir seit Wochen warten: zum ersten Mal auuf diesem ytörn ziehen wir den Spinnaker.

Unter Spi laufen wir dann in den Hafen von St Peter Port, der Hauptstadt Guernseys ein. Ausnahmsweise such noch früh genug, um noch ein Abendessen zu bekommen. Nach diesem, und dem obligatorischen Rotwein an Bord, gehen wir glücklich in die Kojen. Für morgen ist erstmal ausschlafen angesagt, erst Mittags soll es auf den nächsten Schlag an die Bretagneküste gehen.

Cherbourg – Alderney

Dienstag, August 19th, 2014

Heute soll es nach Guernsey gehen. Das Wetter wird stündlich besser, die Tide passt. Gerade werfen wir den Motor an und wollen die Leinen loswerfen, da kommt ein alter belgischer Segler vorbei und fragt, wo wir hinwollen. Er rät uns, erst später am Nachmittag loszufahren, damit wir den Strom nicht gegen uns haben. Außerdem sei es auf Alderney viel schöner.
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Cowes – Cherbourg

Dienstag, August 19th, 2014

Zunächst füllen wir unsere Vorräte auf, bevor es ein gutes Frühstück mit frischen Brötchen gibt. Der Wetterbericht kündet weniger Wind an – und er soll endlich aus der richtigen Richtung kommen. Also bereiten wir Reff 1 und die G4 vor und fahren nach Westen aus dem Solent heraus in Erwartung eines tollen Segeltages.
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Portsmouth – Cowes

Sonntag, August 17th, 2014

Portsmouth nach Cowes, das ist eigentlich nicht weit. Man kann dazwischen aber auch 45 Meilen segeln, so wie wir. Aus den letzten Vorräten gibt es noch ein Frühstück, dann geht es los. Vorhergesagt sind 6-7 Beaufort, in Böen 8. Also setzen wir Reff 2 im Groß und die Sturmfock und fahren hinaus. 

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Brighton – Portsmouth

Samstag, August 16th, 2014

Morgens treffen Gerhard und Dirk ein. Andreas, Gerhard (nicht der selbe) und Volker machen sich zur Abreise bereit, damit wir pünktlich mit der Tide auslaufen können. Unser Ziel soll Cherbourgm sein. Die Wettervorhersage ist günstig, nur Gerhard hat einen anderen Wetterbericht gehört und hat Zweifel.

Zunächst läuft alles wie geplant. Mit Reff 1 im Groß und der kleinen Fock G4 geht es los. Der Wind dreht günstig für uns, so dass wir voller Hoffnung sind, unser Ziel zu erreichen. Doch leider dreht er nicht weit genug. Cherbourgh liegt also genau gegenan. Zudem nimmt der Wind noch zu, und mit dem Kentern der Tide werden auch die Wellen unangenehm. Noch einige Stunden gegenan, dass wollen wir nicht.

Allerdings stellen wir fest, dass wir bei diesem Wind die Isle of Wight erreichen können. Alsomwird kehrt gemacht und Kurs zurück nach England gesetzt. Bei 5-6 Beaufort, Böen durchaus 7, geht es auf harte Kreuz. Erst als wir in den Solent einlaufen und in den Wind- und Wellenschatten der Isle iof Wight kommen, wird es wieder erträglicher. Inzwischen ist auch die Sonne untergegangen. Da es schon spät ist entscheiden wir uns, nicht Cowes sondern Portsmouth anzulaufen. Dort laufen wir erschöpft nachts in den Hafen ein. Noch einen kurzen Snack, und dann ab ins Bett. Morgen starten wir den nächsten Versuch.

Hafentage Brighton

Samstag, August 16th, 2014

Am nächsten Morgen machen wir uns voller Energie an die Vorbereitung für den Trip nach Cowes. Unsere Vorfreude wir jäh gedämpft als wir feststellen müssen, dass das Vorliek des Großsegels gerissen ist und einer Reparatur beim Segelmacher bedarf. Also herunter damit. Somit fällt auch dieser Segeltag aus – schade, denn es ist bestes Segelwetter. Statt dessen wird wieder repariert und gebastelt. Gerhard vollendet die Kompantenbeleuchtung und schließt die neue Lampe an.

Auch am nächsten Tag bleiben wir noch im Hafen. Erich, Ivan und ich nutzen die Gelegenheit für einen Ausflug nach Portsmouth. Dort besuchen wir die Historical Docks und drei Schiffe:

  1. HMS Warrior, das erste gepanzerte Kriegsschiff mit Dampfantrieb. Die Schraube lässt sich sogar einfach (also mit 400 Mann am Kran) aufholen, um den Fahrtwiderstand zu verringern.
  2. HMS Victory, das Flaggschif von Vizeadmiral Lord Nelson in der Schlacht von Trafalgar, in der die Engländer Spanien und Frankreich besiegten.
  3. Die Mary Rose, das Flaggschiff von Hebry VIII. Nach 450 Jahren am Meeresgrund geborgen wird es jetzt mit speziellen Methoden getrocknet, damit das Holz nicht zerfällt. In dem Museum sind zahlreiche Artefakte zu finden, die bei dem Schiff geborgen wurden.

Neben den historischen Schiffen sind in Portsmouth auch zahlreiche moderne Kriegsschiffe, die man aber leider nicht besichtigen kann. Auch sonstnist einiges zu sehen. Leider reicht uns die Zeit nicht, noch den Spinnaker Tower zu besuchen, der über dem Hafen prangt. Von dort hat man sicher einen tollen Blick über den Solent und die Isle of Wight, die wir leider nicht seglerisch erreichen werden. Morgen soll es nach Cherbourg gehen, zurüch über den Kanal nach Frankreich.